Beste ReisezeitDie beste Zeit für eine Fahrradreise durch Südostasien ist November bis März. In dieser Zeit hat es den geringsten Niederschlag und die Temperaturen sind verglichen mit den anderen Jahreszeiten am niedrigsten, was tagsüber 25° bis 30° bedeutet. Da heißt es früh aufstehen, um der größten Tageshitze zu entgehen. ReisedauerFür die beschriebene Strecke hab ich ca. 4 Wochen reine Radlzeit benötigt. Das Ganze läßt sich aber natürlich auch beliebig ausdehnen. VisabestimmungenBis auf Thailand benötigt man als deutscher Staatsbürger für alle Länder ein Visum. Das Visum für Vietnam hatte ich mir noch in Deutschland geholt. Das Visum für Laos konnte ich mir in der Botschaft in Hanoi besorgen. Und das Visum für Kambotscha gabs dann bei der Einreise nach Kambotscha an der Grenze. ReiseführerLonley Planet: Vietnam, Thailand, Laos und Cambodia KartenmaterialAn Kartenmaterial gibts auch einiges in den Ländern selbst. Doch heißt es hier aufpassen! Für Vietnam hatte ich z.B. leider eine recht schlechte Karte in Hanoi erwischt, in der zwar die Hauptstraßen eingezeichnet waren, aber mit den Nebenstraßen wars nicht all zu weit her. Für Thailand hatte ich eine ganz gute Karte von "PN Map Center" . ÜbernachtungÜbernachtet hab ich bis auf zweimal in Hotels. Hotels gab es auch in den nicht so touristischen Teilen der Länder mindestens aller 100km. Die beiden mal Zelt, waren einmal im Nationalpark Op Luang und einmal an der Grenzstraße zu Myanmar zwischen Mae Sariang und Mae Sot im Westen Thailands. Ansonsten fand ich Zelten im Angesicht der Übernachtungskosten von maximal 10 Dollar, der Hitze und der nicht immer ganz leichten Zeltplatzfrage eher unkomfortabel! SicherheitAufpassen heißt es natürlich mit dem Straßverkehr! Der fiehl natürlich ein bisschen heftiger aus als in Tibet. In Thailand hat es dazu noch Linksverkehr! Ein Vorzeigebeispiel ist z.B. die Straße von Hanoi nach Ho Chi Minh Stadt - hier wird gefahren ohne wenn und aber! Aber wer die deutschen Innenstädte gewöhnt ist, wird auch in Südostasien zurechtkommen - nur Mut! Auf den Nebenstraßen gehts dagegen entspannter und ruhiger zu. Eine Ausnahme stellt die Strecke von Vientiane nach Luang Prabang dar. Hier kam es in der Vergangenheit zu einigen Überfällen. Aber die Strecke wird inzwischen gut bewacht! Für aktuelle Hinweise, die Seite des auswärtigen Amtes zu Rate ziehen! Ansonsten gelten in Südostasien die gleichen Regeln wie überall auf der Welt - Vorsicht ist besser als Nachsicht. NahrungsmittelNahrungsmittel lassen sich zwar überall kaufen, aber einfacher und genauso billig ist es in den zahlreichen Restaurants und Garküchen zu essen. Mit 3 Euro bekommt man meist was Gutes wie gebratene Nudeln, oder ein Reisgericht. Zu achten ist auch, dass man bei der Hitze genügend trinkt. Meist hab ich Wasser mit einem Schuß Sprite getrunken, das es an jeder Ecke zu kaufen gab. AusrüstungViel braucht man in Südostasien nicht. Hotels gibts ja überall für wenig Geld. Kochen lohnt sich ja fast auch nicht bei den Essenpreisen. Sprich man braucht so gut wie keine Campingausrüstung - es sei denn man will unbedingt! Nur einen Leinen- oder dünnen Normalschlafsack würde ich empfehlen. An Kleidung reicht leichte lange bzw. kurze Sommerkleidung. Unter Berücksichtigung dieser Randbedingungen, gilt für den Rest die Ausrüstungsliste im Tibetteil. |
