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Endlich mal wieder mit der kompletten Kernbergcrew auf ein Alpinevent. Föhn war angesagt. Wir
hatten also den blauen Himmel und 200km Fernsicht schon eingeplant. Tja, aber dann mussten wir feststellen,
dass die Sahara manchmal auch ein Wörtchen beim Alpenwetter mitzureden hat. Der Himmel zeigte sich statt
blau in allen erdenklinchen Gelb- und Brauntönen. Starke Südwinde trugen feinen Wüstensand von Nordafrika
über die Alpen.
Saharasand verdunkelt den Himmel (Foto: F.Reiff)
Die Skitour an sich war ein sehr schöner, abwechslungsreicher Anstieg mit 3 Steilstufen, die aber
dank der guten Verhälntnisse gut machbar waren. Lediglich der Sturm, war bisweilen lästig. Vor allem
bließ er immer wieder Schnee in die Aufstiegsspur. Es bildete sich dabei ein "Schmierfilm" der einen
alle Mühe bereiten konnte.
Der Gipfelaufbau (Foto: F.Reiff)
Die letzten Meter zum Gipfel ging es dann zu Fuß. Oben angekommen, konnte man erahnen, was der Zwieselbacher
Roßkogel bei gutem Wetter für ein herausragender Aussichtsberg ist. Für uns bot sich nur die einmalige
sepiafarbene nähere Umgebung und das gute Gefühl eine schöne Tour auf einen 3000er unternommen zu haben.
Auf dem Gipfel (Foto: F.Reiff)
Die Abfahrt war für die weniger skitechnisch begabten etwas heikel, da vom Bruchharsch bis schwerem
naßen Schnee das volle Programm an potentiellen "Haxnbrechern" vorhanden war. So mussten wir auch miterleben,
wie ein Tourengeher sich sein Knie verdreht hatte und es wohl ein paar Bänder erwischt hat. Der Arme musste dann
auch lange auf einen Hubschrauber warten, da die GSM-Netzversorgung hier wohl eine ihrer Lücken hat.
Pause auf der Abfahrt (Foto: F.Reiff)
Dem Gipfelsturm entflohen gab es dann nochmal eine schöne Brotzeit bei einer kleinen Bergwachthütte.
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